34 13. Finanzielle Verpflichtungen Zur Sicherstellung eigener Verpflichtungen verpfändete oder abgetretene Aktiven (in 1000 CHF) Per 31. Dezember 2009 sind 2500323 CHF auf dem Kautionskonto der Xundheit AG zur Sicherstellung von Hypotheken hinterlegt. Diese Mittel sind per Stichtag gesperrt. Per 14. Januar 2010 sind die genannten Mittel wieder verfügbar, da die Pfandbriefe der definanzierten Hypothek der Pensionskasse der Bank zur Verfügung gestellt wurden. Die Stiftung Sympany hat die Verpflichtung, die restlichen 30 Prozent der Aktien der Beteiligung Moove Sympany AG, Bern, von der UNIA zu kaufen, wenn die UNIA diese der Stiftung anbieten sollte. Die Sympany Gesellschaften bilden eine eigene MWSt- Gruppe, jede einzelne Gesellschaft haftet somit soli- darisch für Mehrwertsteuerschulden der Gesamtgruppe gegenüber der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Die Xundheit AG war im Jahr 2009 noch nicht Mitglied dieser MWSt-Gruppe. 14. Angaben zur Durchführung einer Risikobeur– teilung Die Risikobeurteilung der Einzelgesellschaften ist im unternehmensweiten Risikomanagement der Sympany Gruppe integriert. Das Risikomanagement von Sympany verfolgt den unternehmensweit systematischen Ansatz zu Identifikation, Bewertung, Analyse und Steuerung von Chancen und Risiken. Ziel des Risikomanagements ist es, sowohl Risiken und Chancen der Geschäftstätigkeit frühzeitig zu identifizieren als auch Konsequenzen der Übernahme von Risiken und Chancen zu erkennen. Darüber hinaus können mithilfe des Risikomanagements negative Entwicklungen, die sich wesentlich oder bestandsgefährdend auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können, frühzeitig erkannt und Gegensteuerungsmassnahmen eingeleitet werden. Deshalb werden innerhalb eines jährlichen Risikomanage- mentprozesses die für den Konzern wesentlichen Risiken und Chancen, die grundsätzlich in allen betrieblichen Bereichen, Funktionen und Abläufen auftreten können, identifiziert. Das Risikomanagement umfasst folgende Risikokategorien: Umfeldrisiken Unsicherheiten, welche die Lebensfähig- keit des Geschäftsmodells beeinflussen Prozessrisiken Unsicherheiten, welche die Umsetzung des Geschäftsmodells beeinflussen Informationsrisiken Unsicherheiten über Relevanz und Verlässlichkeit von Informationen, welche die Entschei- dungen unterstützen. Die erfassten Risiken und Chancen, die sich wesentlich auf den Bestand und auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können, werden nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und dem Ausmass einer möglichen Risikoauswirkung analysiert und bewertet. Die anhand dieses Verfahrens erkannten und untersuch- ten Risikopositionen werden aktiv gesteuert. Durch gezielte Risikosteuerungsmassnahmen werden die innerhalb der Risikoinventur identifizierten Risiken hin- sichtlich ihrer möglichen Auswirkungen und/oder ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit auf ein akzeptables Mass reduziert. Die Überwachung der Risiken, unterstützt durch ein periodisches Reporting, gewährleistet ferner, dass Veränderungen von Risikopositionen in nützlicher Zeit erkannt und angemessene Massnahmen ergriffen werden. Zudem steht die kontinuierliche Kontrolle der Wirksamkeit der Risikosteuerungsmassnahmen dabei im Vordergrund. Der Risk Report, der die Toprisiken und die geplanten Risi- kosteuerungsmassnahmen darlegt, wird jährlich erstellt und durch den Stiftungsrat validiert. Die Geschäftsleitung informiert den Stiftungsrat periodisch über die Steuerung der Risiken und die Risikolage des Konzerns insgesamt. Es bestehen keine weiteren in Anlehnung an Art. 663b OR ausweispflichtigen Sachverhalte. 2009 2008 Grundstücke und Gebäude 11 369 – Kautionskonto Luzerner Kantonalbank 2 500 – Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung
